Organisationsentwicklung

mit Fokus auf Unterstützte Kommunikation

Menschen, die nicht sprechen können, erleben in fast allen Lebensbereichen massive Barrieren und Einschränkungen ihrer Teilhabe. Unterstützte Kommunikation (UK) kann helfen, diese Barrieren abzubauen und mehr selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen.

Unterstützte Kommunikation ist für Menschen mit Kommunikationsbehinderung ein Grundbedürfnis und nach der UN-Behindertenrechtskonvention auch ein Grundrecht. Um das Recht auf Kommunikation für Menschen mit Behinderung in Unternehmen der Behinderten- und Altenhilfe zu erfüllen, ist es notwendig, Unterstützte Kommunikation durchgängig zu etablieren. In Einrichtungen der Behindertenhilfe liegt der Anteil der Menschen mit Kommunikationsbehinderung oft über 50%. Dennoch ist die Qualifizierung der Mitarbeiter(innen) aus deren eigener Sicht gering. Daher erhält nur ein Bruchteil der Menschen, die Unterstützte Kommunikation benötigen, auch ein entsprechendes Angebot. Auch können oft die in einem Unternehmensbereich (Schule, Werkstatt, Wohnen) erarbeiteten Kommunikationsmittel in anderen Bereichen nicht genutzt werden.

Zur Umsetzung von Unterstützter Kommunikation ist daher ein systematisches Vorgehen der Organisationsentwicklung notwendig. Dazu gehört im ersten Schritt eine unternehmensweite Bestandserhebung und -analyse. Wie viele Menschen in den Organisationseinheiten des Unternehmen haben welchen Bedarf an Unterstützter Kommunikation und inwieweit ist dieser Bedarf gedeckt? Welchen Schulungs- und Qualifizierungsgrad haben die Mitarbeiter(innen)? Gibt es ein Wissens- und Kompetenzmanagement? Gibt es eine Assessmentstruktur, in der bei Neuaufnahmen in die Einrichtung der Bedarf an Unterstützter Kommunikation erfasst und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden? Werden die Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation systematisch im Berichtswesen erfasst und wird so sichergestellt, dass ein festgestellter Bedarf zu Maßnahmen und diese zum angestrebten Erfolg führen? Gibt es ein Schnittstellenmanagement zwischen Organisationseinheiten sowie zu Einrichtungen außerhalb des Unternehmens?

Um diese Fragen zu beantworten, bieten wir Unternehmen der Behindertenhilfe eine Bestandsaufnahme zur Unterstützten Kommunikation. Ziel ist dabei, die strukturellen sowie formalen Abläufe im Bereich der Unterstützten Kommunikation in der Organisation zu analysieren, Entwicklungspotentiale zu erkennen und diese aufzuzeigen. Sie erhalten einen systematischen Überblick über den Stand der Unterstützten Kommunikation im Unternehmen mit Stärken und gegebenenfalls auch Schwächen sowie mit Vorschlägen für Maßnahmen, mit denen Unterstützte Kommunikation in Ihrem Unternehmen weiterentwickelt werden kann.

Die Bestandsaufnahme zur Unterstützten Kommunikation umfasst:

1. Die Analyse bestimmter Organisationsstrukturen/ -prozesse hinsichtlich der Unterstützten Kommunikation anhand der zu Verfügung stehenden Dokumente (Leitbild, Organigramm, Verfahrensbeschreibungen etc.)

2. Die Befragung der Geschäftsführung und der Einrichtungs- bzw. Bereichsleitungen bezüglich struktureller Gegebenheiten hinsichtlich Unterstützter Kommunikation in der Organisation sowie die Einrichtungübergreifenden Strukturen innerhalb der Organisation

3. Die Befragung der Gruppen- bzw. Teamleitungen zum Kompetenzstand der Mitarbeiter, zu vorhandenen Materialien und zur Anwendung unterschiedlicher Methoden der Unterstützte Kommunikation

4. Die Befragung von Koordinatoren bzw. Fachkräften für Unterstützte Kommunikation.

5. Die systematische schriftliche Erhebung der Prozess- und Dokumentationsstrukturen bezüglich Unterstützter Kommunikation

6. Die Befragung von Beiräten und Angehörigen-Vertretern

7. Die Entwicklung von Vorschlägen für Maßnahmen der Organisationsentwicklung
speziell für Ihr Unternehmen

8. Ein schriftlicher Bericht mit allen aufgearbeiteten Ergebnissen und Vorschlägen

9. Ein Präsentation in Ihrem Unternehmen mit einer Resonanz auf die Ergebnisse
und Vorschläge

Bei Interesse nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.