Unsere Leistungen

Leistungsübersicht

Folgende Leistungen können wir Ihnen anbieten:

  • Individuelle Diagnostik
  • Individuelle Beratung auf der Basis von wissenschaftlich basierten Empfehlungen
  • Hilfe bei der Beantragung von Hilfsmitteln
  • Hilfe beim Erstellen von Kommunikationshilfen (z.B. Tafeln, Mappen usw.)
  • Anleitung von Bezugspersonen im Umgang mit Kommunikationshilfen und der Anpassung des Vokabulars
  • Fortbildungen zu verschiedenen Themen der Unterstützten Kommunikation
  • Prozessbegleitung bei der Implementierung von Unterstützter Kommunikation in Ihrer Einrichtung

Beratung & Begleitung

Mit unserem professionellen Team beraten wir Personen mit einer Kommunikationseinschränkung und deren Bezugspersonen gerne hinsichtlich verschiedener alternativer Kommunikationsformen und unterstützen und begleiten Sie bei der Erprobung, Beantragung, Anpassung und Einarbeitung in ein Hilfsmittel.

Für Personen mit motorischen Einschränkungen bieten wir Beratung zu assistiven Technologien wie Umfeldsteuerung und Eingabehilfen an.

Unsere Beratungen sind firmenunabhängig und können sowohl bei Ihnen zu Hause als auch in unseren Räumlichkeiten stattfinden.

Fortbildungen

Man kann nicht alleine kommunizieren. Die Kommunikation mit alternativen Kommunikationsmethoden stellt auch Anforderungen an das Umfeld.

Deshalb bieten wir für Einrichtungen, Professionelle, UK-Nutzer und deren Angehörige ein umfangreiches Fortbildungsangebot zu verschiedenen Themenbereichen der Unterstützten Kommunikation an.

Für mehr Informationen zu den Inhalten unserer Fortbildungen können Sie uns direkt kontaktieren.

Organisationsentwicklung

Menschen, die nicht sprechen können, erleben in fast allen Lebensbereichen massive Barrieren und Einschränkungen ihrer Teilhabe. Unterstützte Kommunikation (UK) kann helfen, diese Barrieren abzubauen und mehr selbstbestimmte Teilhabe zu ermöglichen.

Unterstützte Kommunikation ist für Menschen mit Kommunikationsbehinderung ein Grundbedürfnis und nach der UN-Behindertenrechtskonvention auch ein Grundrecht. Um das Recht auf Kommunikation für Menschen mit Behinderung in Unternehmen der Behinderten- und Altenhilfe zu erfüllen, ist es notwendig, Unterstützte Kommunikation durchgängig zu etablieren. In Einrichtungen der Behindertenhilfe liegt der Anteil der Menschen mit Kommunikationsbehinderung oft über 50%. Dennoch ist die Qualifizierung der Mitarbeiter(innen) aus deren eigener Sicht gering. Daher erhält nur ein Bruchteil der Menschen, die Unterstützte Kommunikation benötigen, auch ein entsprechendes Angebot. Auch können oft die in einem Unternehmensbereich (Schule, Werkstatt, Wohnen) erarbeiteten Kommunikationsmittel in anderen Bereichen nicht genutzt werden.

Zur Umsetzung von Unterstützter Kommunikation ist daher ein systematisches Vorgehen der Organisationsentwicklung notwendig. Dazu gehört im ersten Schritt eine unternehmensweite Bestandserhebung und -analyse. Wie viele Menschen in den Organisationseinheiten des Unternehmen haben welchen Bedarf an Unterstützter Kommunikation und inwieweit ist dieser Bedarf gedeckt? Welchen Schulungs- und Qualifizierungsgrad haben die Mitarbeiter(innen)? Gibt es ein Wissens- und Kompetenzmanagement? Gibt es eine Assessmentstruktur, in der bei Neuaufnahmen in die Einrichtung der Bedarf an Unterstützter Kommunikation erfasst und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden? Werden die Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation systematisch im Berichtswesen erfasst und wird so sichergestellt, dass ein festgestellter Bedarf zu Maßnahmen und diese zum angestrebten Erfolg führen? Gibt es ein Schnittstellenmanagement zwischen Organisationseinheiten sowie zu Einrichtungen außerhalb des Unternehmens? mehr